Augsburger Goldschmiedekunst

Augsburg war die bedeutendste Goldschmiedemetropole Mitteleuropas. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert belieferten die Augsburger Goldschmiede die weltlichen und geistlichen Höfe Europas. Die Käuferschaft umfasste Kirchen der Katholiken und Protestanten, die Synagogen der Juden, die Städte, die Bürger und die Zünfte. Augsburger Goldschmiedekunst findet sich in nahezu allen Museen und öffentlichen wie privaten Sammlungen der Welt. Keine andere deutsche Stadt kann auf dem Gebiet der Goldschmiedekunst vergleichbare Leistungen vorweisen. Einzigartig war die Vielfalt der Aufgaben. Diese Sonderstellung konzentrierte sich auf die Fähigkeit der Augsburger Goldschmiede und Silberhändler, Aufträge jeder Art und Größe auf hohem künstlerischen Niveau auszuführen. Voraussetzung dafür waren nicht nur das große Können der Goldschmiede, sondern auch besondere politische, wirtschaftliche und künstlerische Bedingungen der Reichsstadt. Augsburgs Ruf und Selbstverständnis als Stadt der Künste gründeten sich ganz entscheidend auf ihre glanzvolle Goldschmiedekunst.

Blick auf Objekte der Goldschmiedekunst des Maximilianmuseums

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Sa, 20. Januar 2018, Turnusführung Sonderausstellung: Kleine Welten

15 Uhr: Turnusführung durch die Sonderausstellung...

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