Wissenschaftliche Instrumente

Augsburger Instrumenten- und Kompassmacher

In der Renaissance entwickelte sich Augsburg zu einem Zentrum für die Herstellung mathematischer, physikalischer und astronomischer Instrumente. Der Instrumentenbau war ein wichtiger Zweig des reichsstädtischen Gewerbes. Die Handwerker waren nicht zunftgebunden, sondern frei. Unter den Instrumentmachern lassen sich daher Uhrmacher, wie die Familie Klieber, aber auch andere Handwerker, wie der Gürtlermeister Christoph Schissler, finden.

Wissenschaftliche Instrumente im Maximilianmuseum

Zur genauen Zeitmessung und Korrektur mechanischer Uhren benötigte man Sonnenuhren bis ins 19. Jahrhundert hinein. Da die tragbaren Sonnenuhren einen Kompass enthielten, um die Uhr entlang nach Norden ausrichten zu können, hießen die Hersteller von Sonnenuhren auch Kompassmacher. Die Werke der Augsburger Kompassmacher waren berühmt und trugen als gefragte Exportartikel zum guten Ruf des Augsburger Kunsthandwerks bei. Besonders begehrt waren die Augsburger Äquatorialsonnenuhren, die als Reisesonnenuhren sehr nützlich waren. In der Herstellung dieser Instrumente war Augsburg europaweit führend.

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Sa, 20. Januar 2018, Turnusführung Sonderausstellung: Kleine Welten

15 Uhr: Turnusführung durch die Sonderausstellung...

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