Geschichte Dominikanerkirche

Die Klosterkirche St. Magdalena, in der das Römische Museum untergebracht war, wurde 1513–1515 von den Dominikanern neu erbaut. Namhafte Familien der Reichsstadt förderten den Konvent und errichteten in der Kirche ihre Grabkapellen. 1716–1724 wurde der Innenraum barock umgestaltet. Beteiligt waren daran die Gebrüder Feichtmayr, die führenden Wessobrunner Stukkatoren.

Die ehemals reiche Ausstattung wurde mit der Säkularisation (1806/1807) verteilt oder verkauft und gilt teilweise als verloren. Herausragend ist darunter die von Gregor Erhart geschaffene Skulptur der Maria Magdalena, „La Belle Allemande“ (= die schöne Deutsche). Sie ist heute im Louvre von Paris zu sehen.

1913/1914 ermöglichte der Augsburger Textilfabrikant Ritter Hugo von Forster eine umfassende Renovierung der Kirche. Während des Bombenangriffs 1944, blieb die Kirche unbeschädigt. Sie beherbergte von 1966 bis 2012 das Römische Museum der Kunstsammlungen und Museen Augsburg.

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Mi, 17. Januar 2018, vhs-Führung: Pax Romana

14 Uhr: "Pax Romana – Frieden in Europa", Führung...

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Sa, 20. Januar 2018, Turnusführung: Römerlager

14 Uhr: Turnusführung in der Ausstellung...

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