Mittelalterliche Holzkonstruktionen am Hunoldsgraben

Holzbohlenverschalung einer spätmittelalterlichen Latrine am Hunoldsgraben
Holzbohlenverschalung einer spätmittelalterlichen Latrine am Hunoldsgraben
Holzgefäß aus einzelnen Brettchen (Dauben) in Fundlage
Holzgefäß aus einzelnen Brettchen (Dauben) in Fundlage

700 Jahre alte Holzkonstruktionen findet man bei Grabungen in Augsburg nicht jeden Tag.
Aufgrund besonderer geologischer Verhältnisse haben sich im rückwärtigen Grundstücksbereich der Baustelle Maximilianstraße 23 zum Hunoldsgraben hin organische Materialien aus dem Mittelalter ausgezeichnet erhalten.
Neben qualitätvollen Keramik- und Glasgefäßen geben so ausnahmsweise auch Lederschuhe, gedrechselte Holzgefäße, Kirschkerne und Walnussschalen ganz neue Einblicke in die Alltagskultur des Hoch- und Spätmittelalters.
An den außergewöhnlich gut konservierten Holzbohlenverschalungen mehrerer Latrinenschächte ließen sich nicht nur Details ihrer Konstruktionstechnik ablesen, sondern sogar noch die Werkzeugspuren der Zimmerleute erkennen.

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